Wurmkuren -
Gezielter Schutz statt unnötiger Belastung
Die Praxis der
routinemäßigen, chemischen Entwurmung ist veraltet und kann die Darmflora unserer Hunde stark belasten. Wir betrachten Wurmkuren nicht als Prophylaxe, da sie nur die Parasiten bekämpfen, die zum
Zeitpunkt der Einnahme vorhanden sind. Ein Hund kann bereits wenige Tage später wieder Würmer bekommen.
-
Kotproben statt
Chemie: Wir empfehlen unseren
Welpenkäufern dringend, den Kot des Hundes in regelmäßigen Abständen (alle 3 bis 6 Monate) auf Parasiten untersuchen zu lassen. Dies ist der einzige sinnvolle Weg, um eine tatsächliche
Wurmbelastung nachzuweisen.
-
Welpen-Nachweis:
Unsere eigene
Erfahrung (z.B. bei Wurf A im Jahr 2015) hat gezeigt, dass die Annahme, alle Welpen hätten immer Würmer, falsch ist. Wir lassen die Mutter und die Welpen vor der ersten Entwurmung
(3-tägige Kotprobe) untersuchen. Nur bei einem positiven Befund erfolgt eine gezielte chemische Behandlung.
-
Die Wahrheit
über Wurmkuren: Chemische Wurmkuren wirken
nicht prophylaktisch. Sie sind eine gezielte Behandlung, die stark in die Darmflora eingreift und diese stark belastet.
Die biologische
Alternative:
Wir verwenden eine
biologische Entwurmung als sanfte, natürliche Darmpflege, die das Milieu für Würmer ungünstig macht. Dies erfolgt im Einklang mit dem natürlichen Zyklus der Darmparasiten (dem 28-Tage-Zyklus),
oft synchronisiert mit dem Vollmond.
Grundrezept (Menge
für 10 kg Körpergewicht):
Mischen Sie diese
frischen und gemahlenen Zutaten unter das Futter, idealerweise am Tag des Vollmonds:
-
100 gr. frische
Möhren (fein gerieben)
-
20 gr. grüne
Kürbiskerne (fein gemahlen)
-
20 gr. getrocknete
Kokosraspel
-
1 kleine
Knoblauchzehe (fein gehackt)
-
1 TL
Fenchelsamen
-
20 gr. frische
Petersilie (fein gehackt) oder 5 gr. gefriergetrocknete Petersilie